josef hovenjuergen landtag nrw 2013 kjpgDer CDU-Kreisvorsitzende Josef Hovenjürgen MdL fordert dringend mehr Industrie- und Gewerbeflächen für den Kreis Recklinghausen. „Wenn Unternehmen nachfragen, müssen die Kommunen im Kreis gewappnet sein“, so der Kreisvorsitzende. Die Flächen im Interkommunalen Gewerbepark Marl/Dorsten sind so gut wie belegt. Mit der Niederlassung eines neuen Logistikzentrums -  dort soll eine dreistellige Zahl an Arbeitsplätzen im gewerblichen und kaufmännischen Bereich entstehen – ist das Gewerbegebiet vollgelaufen.

Es gibt aktuell so gut wie keine vermarktungsfähigen Industriegrundstücke im Kreis Recklinghausen. Und auch Gewerbeflächen, die ortsansässigen Unternehmen Expansionsmöglichkeiten bieten könnten, werden knapp. Die kommunalen Wirtschaftsförderer beklagen den Flächenmangel, denn faktisch können die Städte ansiedlungswilligen Unternehmen meist nur Absagen erteilen. Dabei müssen Arbeitsplätze dringend geschaffen werden. Auch im Hinblick auf die Zuwanderung von Flüchtlingen. Dabei schlummert ein großes Potenzial an Gewerbeflächen im Kreis Recklinghausen. Der newPark (156 ha) in Datteln und das ehemalige Zechengelände AV 3/7  (90 ha) in Marl bescheren der Region und ihren Menschen Zukunftsperspektiven. Doch es gibt gravierende Hindernisse. Eine neue industrielle Nutzung verbietet sich aus der Nähe zu Wohngebieten. „Das Land NRW muss den Abstandserlass ändern“, fordert deshalb der Kreisvorsitzende Josef Hovenjürgen. „Nach der heutigen Erlasslage hätte es das Ruhrgebiet nie gegeben.“ Hovenjürgen weiter: „Das Verbandsklagerecht in Nordrhein-Westfalen ist kein Beitrag zur Wirtschaftsförderung. Wenn einzelne Naturschutz-Organisationen ein Klagerecht haben, verhindert das jedes neue Industrieprojekt. Nach fast drei Jahren steht immer noch das Urteil zur B 474 n aus. Das macht deutlich, dass die Verfahren im Land und damit auch im Kreis viel zu lange dauern.

Unsere Region gesundet nur durch Arbeitsplätze; die müssen wir schaffen, um die Langzeitarbeitslosigkeit in den Griff zu bekommen. Alle Kommunen im Kreis unterliegen der Haushaltssicherung und befinden sich in einem Teufelskreis aus Verschuldung und Steuererhöhungen. Die Schere zwischen reichen und finanzschwachen Standorten vergrößert sich immer mehr. In den armen Kommunen zahlen letztlich die Bürgerinnen und Bürger die Zeche.“ Hovenjürgen abschließend: „Wir brauchen eine Ermöglichungspolitik und keine Verhinderungs- und Reglementierungspolitik aus Düsseldorf!“

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