JH Spahn KlimpelDie CDU-Kreisvorstände Recklinghausen und Borken trafen sich am Dienstag in Haltern am See, um über Möglichkeiten der Zusammenarbeit und für beide Gebietskörperschaften aktuelle politische Herausforderungen zu sprechen. Kreisvorsitzender Josef Hovenjürgen MdL begrüßte als prominenten Gast den Kreisvorsitzenden von Borken und Staatssekretär im Bundesfinanzministerium Jens Spahn MdB.

Stellvertretend für die Kommunen des Kreises Recklinghausen umriss Bodo Klimpel, Bürgermeister der gastgebenden Stadt Haltern am See, die aktuellen Ziele und Probleme.

Diskutiert wurde u.a. über die Themen Forensik-Standorte in Haltern am See und NRW, Regionale, Truppenübungsplatz Haltern am See, Fracking, Flüchtlingssituation in beiden Kreisen, Integration, Inklusion, Landesnaturschutzgesetz, Kulturhaushalt LWL Westfalen und LVR sowie die Auswirkungen der Metropoldiskussion in die Regionen Westfalen, Rheinland, und beim RVR.

Eine Schilderung der Situation beider Kreise unter besonderer Berücksichtigung der finanziellen und strukturellen Unterschiede des Kreises Recklinghausen zum Kreis Borken verdeutlichte, mit welchen Problemen der hiesige Kreis zu kämpfen hat: weniger Industriearbeitsplätze, großer Flächenverlust von Industrieflächen, hohe Sozialkosten, hoher Anteil SGB 2-Bezieher, mangelnde Zukunftsfähigkeit, schlechte kommunale Finanzlage, höchste Abgabenquote, schlechte Infrastruktur  etc. Aus diesem Vergleich heraus entwickelte sich eine rege Diskussion, in der massiv Kritik an der miserablen Arbeit der Landesregierung geübt wurde.

Einig waren sich die Verantwortlichen, diesen Meinungs- und Informationsaustausch unregelmäßig weiterzuführen. Jens Spahn MdB zum Abschluss: „Wir haben viel voneinander gehört und gelernt.“

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