josef hovenjuergen plenarsaal landtag nrwDüsseldorf/Kreis Recklinghausen. Zu der am 23. Mai von Bundesinnenminister Thomas de Maizière vorgestellten Polizeilichen Kriminalstatistik des Bundes für das Jahr 2015 erklärt der stellv. Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion und CDU-Kreisvorsitzende, Josef Hovenjürgen:   „Die Menschen in Nordrhein-Westfalen leben weiterhin unsicherer als in anderen Bundesländern. Das offenbart die Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundes für 2015.

Dieser Bericht bestätigt alles, was wir mit unserer Kritik an Landesinnenminister Ralf Jäger, SPD, seit Jahren auch bei uns  im Kreis Recklinghausen feststellen: Die Zahl bsw. der  Wohnungseinbrüche, Straßenkriminalität und die Brutalität steigen, die Aufklärungsquote sinkt und die Zahl der Polizisten im PP Recklinghausen nimmt ab. In Haltern am See, Herten, Oer-Erkenschwick, Waltrop und Dorsten-Wulfen sind die 24-Stunden-Wachen in Teilzeitwachen umgewandelt worden und wenn man Glück hat, befindet sich nachts auf dem Stadtgebiet ein Einsatzfahrzeug der Polizei.“

Hovenjürgen weiter: „Wieder einmal ist das Land damit auf einem zentralen landespolitischen Gestaltungsfeld unter den bundesdeutschen Flächenländern Schlusslicht. Die Menschen fühlen sich nicht nur gefährdet, sie sind es auch. Die rot-grüne Landesregierung hat auf dem Gebiet der Kriminalitätsbekämpfung erkennbar die Kontrolle verloren – und hat keine Idee davon, wie sie unsere Bürgerinnen und Bürger schützen soll. Diese Statistik ist ein Alarmsignal.  

Im Jahr 2015 wurden in Nordrhein-Westfalen erneut über 1,5 Millionen Straftaten registriert. Das sind mehr Straftaten als in Bayern und Baden-Württemberg gemeinsam verzeichnet wurden – obwohl in diesen Ländern zusammen 5,7 Millionen Menschen mehr leben als in Nordrhein-Westfalen. Gleichzeitig stellt Nordrhein-Westfalen das einzige deutsche Flächenland dar, in dem weniger als jede zweite Straftat aufgeklärt wird. Mit einer Aufklärungsquote von 49,6 Prozent ist Nordrhein-Westfalen nicht nur meilenweit vom Klassenprimus Bayern (72,5 Prozent) entfernt, sondern wird inzwischen auch von Mecklenburg-Vorpommern (61,4 Prozent), dem Saarland (57,2 Prozent) oder Sachsen-Anhalt (54,8 Prozent) deutlich überflügelt.   Besonders dramatisch stellte sich auch im vergangenen Jahr die Entwicklung der Fallzahlen beim Wohnungseinbruch dar. 62.300 Wohnungseinbrüche im Jahr 2015 bedeuten einen neuen Negativrekord in der Geschichte unseres Bundeslandes. Das sind 10.000 Wohnungseinbrüche mehr, als in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Niedersachsen zusammen. Während in Nordrhein-Westfalen auf 100.000 Einwohner 353,6 Wohnungseinbrüche verübt werden, sind es in Bayern gerade einmal 58,9. Das Risiko, in unserem Bundesland Opfer eines Wohnungseinbruchs zu werden, ist damit sechsmal so hoch wie in Bayern.“    

Die ausführliche Statistik ist einzusehen unter: http://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/PolizeilicheKriminalstatistik/2015/pks2015ImkBericht,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/pks2015ImkBericht.pdf

Europawahl 2014

CDU NRW

CDU DEUTSCHLAND