Josef am RednerpultPreisträger des diesjährigen Heinrich-Brüggemann-Preises des CDU-Kreisverbandes Recklinghausen sind die „Marler Mauerspechte“. Hermann Börste (73), Wolfgang Fuchs (54), Lothar Grzeskowiak (71), Manfred Jurochnik (73), Dieter Kimpel (79), Dietmar Lotze (75), Rudolf Lohmann (69) und Horst Zachau (71) nahmen den mit 1.500 Euro dotierten Preis am Montagabend mit großem Dank entgegen. Die Laudatio auf die Preisträger hielt Andrea Milz, die neue Staatsekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen.
 
Kreisvorsitzender Josef Hovenjürgen MdL begrüßte auf dem Festakt 70 geladene Gäste, darunter den Ehrenvorsitzenden der Kreispartei Lothar Hegemann, den stellv. Landrat Hilmar Claus aus Castrop-Rauxel, die Marler Bundestagsabgeordnete Rita Stockhofe, den Marler Stadtverbandsvorsitzenden Thomas Terhorst, den Marler Fraktionsvorsitzenden Karl-Heinz Dargel, und die Jury mit ihrer Sprecherin Anneliese Scheffler.  
 
Die Verleihung des Bürgerpreises ist seit vielen Jahren eine feste Größe im Kalender der Kreis-CDU. Bereits zum elften Mal würdigte der Kreisverband das ehrenamtliche Engagement für den Dienst an der Gesellschaft. „Hinter der Auszeichnung steht die Überzeugung der CDU, dass unsere Gesellschaft ohne Ehrenamtliche nicht funktioniert und in Zukunft sogar noch mehr auf sie angewiesen sein wird“, so der Kreisvorsitzende.
 
Für die Festrede hatte  der Kreisverband Staatssekretärin Andrea Milz gewonnen, die sich seit vielen Jahren neben ihrer politischen Arbeit in besonderer Weise selbst ehrenamtlich engagiert. Milz, die die Veranstaltung mit rheinischem Humor und Erfahrungen aus dem Stauland NRW auflockerte, umriss das vielfältige Engagement der Mauerspechte, das bis in das Jahr 2008 zurückgeht. Damals hatte die Stadt Marl für Abriss und Entsorgung der alten Friedhofskapelle auf dem Friedhof Brassert Kosten in Höhe von 27.000 Euro veranschlagt. Warum nicht das Geld in die Sanierung der Kapelle stecken? Der Heimatverein Marl setzte mit Hilfe ihres Vorsitzenden Hubert Schulte-Kemper die Idee um. Schnell war auch ein Name für die Aktiven gefunden: Mauerspechte – in Anlehnung an die Menschen, die sich nach dem Mauerfall 1989 ein Erinnerungsstück aus der Berliner Mauer „pickten“.
 
Bereits im Mai 2009 – tausende von Arbeitsstunden und 27 mit Schutt gefüllte Container weiter - wurde die Kapelle von Bischof Overbeck eingeweiht. Heute ist sie ein Gemeinschaftshaus und Treffpunkt für alle Generationen und Nationen. Der Name des Hauses ist Sinnbild für seine Funktion: Europäisches Friedenshaus. Das Preisgeld wollen die Mauerspechte für einen caritativen Zweck verwenden.
 
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