Josef Hovenjuergen vor Landtag NRWDie Landesregierung hat in ihrem Maßnahmenpaket zur Weiterentwicklung der Verkehrssituation um die Städte Gladbeck, Essen und Bottrop nun angekündigt, dass an der Stadtgrenze von Bottrop und Gladbeck ein Autobahnkreuz und ein Stück Autobahn auf Bottroper Stadtgebiet entstehen soll. Von diesen verkehrspolitischen Maßnahmen ist die Stadt Gladbeck nun unmittelbar betroffen. Und dies, obwohl ca. 56% der Gladbecker Bürger im März 2012 gegen einen Autobahnausbau auf Gladbecker Stadtgebiet gestimmt hatten.

Josef Hovenjürgen MdL: „Es ist bedauernswert, dass für den Ausbau der A 52 bei Gladbeck keine Gesamtlösung gefunden werden konnte.“

Obwohl viele Gladbecker Bürger in den letzten Jahren für eine „Tunnellösung“ gekämpft hatten, die ihnen nach langen politischen Auseinandersetzungen im letzten Jahr angeboten wurde, lehnten die Gladbecker den Bau eines 1500m Tunnels ab. Dieser Tunnel hätte die beiden Autobahnabschnitte der A 52 verbunden.

Durch das Nein zum Bau eines Autobahnabschnitts auf Gladbecker Stadtgebiet wird dieser nicht mehr den Bundesverkehrswegeplan 2015 aufgenommen. Das Projekt des Autobahnausbaus  A 52 steht somit für mindestens 10 Jahre still.

CDU-Kreisvorsitzender Josef Hovenjürgen zeigt sich enttäuscht über die Entwicklung zur B 224 in Gladbeck: „Durch das Versäumnis des Ausbaus des nördlichen Teilabschnittes auf Gladbecker Stadtgebiet, büßt die Stadt Gladbeck und die gesamte Region einen erheblichen Teil ihrer Standortattraktivität ein. Ein falsches Signal geht von dieser Entscheidung für die Unternehmen aus. Eine gute verkehrliche Infrastruktur ist für die Unternehmen einer der wesentlichen Faktoren für ihre Unternehmensansiedelung. Besonders fatal: Durch fehelende Unternehmensniederlassungen fehlen dringend benötigte Arbeitsplätze. Die mehrheitliche Entscheidung der Gladbecker Bürger zur Verhinderung des Ausbaus der A 52 wird der Stadt Gladbeck viele finanzielle und infrastrukturelle Nachteile bescheren.“

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