Ludger--Samson-fuer-hpErklärung der beiden CDU-Mitglieder in der Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe, Cornelia Gruse-Kettler und Ludger Samson, zum Tag des Denkmals am kommenden Sonntag, 8. September 2013:

„Das ehrenamtliche Engagement beim Denkmalschutz in den Städten des Kreises Recklinghausen ist lobenswert. Daher protestieren wir massiv gegen die Entscheidung der rot-grünen Landesregierung, künftig keine Fördermittel für den Denkmalschutz bereitzustellen. Die komplette Einstellung der Förderung des Denkmalschutzes wird nicht nur zu gravierenden Substanzverlusten bei den Baudenkmälern und der Archäologie führen. Sie wird in starkem Maße das Fachhandwerk und gerade kleine und mittelständische Betriebe in den Städten des Kreises dauerhaft treffen.“

Cornelia Gruse-KettlerDie CDU-Fraktionsmitglieder weisen darauf hin, dass für zahlreiche Handwerksbetriebe die Renovierungs- und Restaurierungsarbeiten einen Großteil der jährlichen Aufträge ausmachtn. Fachleute schätzen, dass jeder Euro Förderung weitere 10 – 20 Euro an privatem Mitteleinsatz auslösen.
Von daher wird schon die Reduzierung der Landesförderung für das laufende Jahr von 11,4 auf 9,4 Mio. Euro eine entsprechende negative Wirkung haben. Dass die rot-grüne Landesregierung ab 2015 überhaupt keinen einzigen Euro mehr im Landeshaushalt für die Denkmalförderung veranschlagen will, ist ein massiver Schlag gegen den Erhalt des kulturellen Erbes im größten deutschen Bundesland.
Die beiden CDU-Mitglieder der Landschaftsversammlung weisen darauf hin, dass hier bei der Landesregierung eine Doppelzüngigkeit im Spiel ist. Noch im Frühjahr dieses Jahres hat NRW-Landtagspräsidentin Carina Gödecke (SPD) bei der Eröffnung der Veranstaltung „Unser Denkmal - Wir machen mit“ erklärt: "Denkmalpflege ist kein Luxus, den wir uns in guten Zeiten gönnen und den wir bei knapper Kasse beliebig zurückfahren oder ganz bleiben lassen können".

Samson abschließend: „Dieser Auffassung schließen wir uns vorbehaltlos an und können nicht akzeptieren, dass die rot-grüne Landesregierung mal wieder genau das Gegenteil von dem tut, was sie zuvor vollmundig angekündigt bzw. zugesagt hat (siehe auch die Weigerung, die tarifliche Gehaltssteigerung auf alle Beamten anzuwenden)!“

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