Armin Laschet MdL zu Gast in Recklinghausen
Der Kandidat für den Landesvorsitz der CDU-NRW, der Aachener Landtagsabgeordnete Armin Laschet, hat sich am 19. Juni 2012 im CDU-Kreisverband Recklinghausen vorgestellt.
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Vor rund 60 Mandats- und Funktionsträgern der Union aus allen Städten des Kreises stellte sich Armin Laschet der Kritik der Parteifreunde nach der verlorenen Landtagswahl vom 13. Mai 2012. In seiner Vorstellung nahm er nicht nur die vielen Hinweise, Vorschläge und Empfehlungen der Basis auf, sondern entwickelte sie weiter zu einem Programmentwurf, bei dem ihm besonders der „verstärkte Kontakt zu den Mitgliedern“ und das „einbeziehen der politischen Potentiale von der kommunalen Basis“ in die zukünftige Arbeit der CDU Nordrhein-Westfalen wichtig ist. Armin Laschet warb engagiert für seine Vorstellungen als neuer NRW-Landesvorsitzender und begründete ausführlich seinen Vorschlag für den neuen Generalsekretär, Herrn Bodo Löttgen, aus dem oberbergischen Kreis.
Bodo Löttgen hat über viele Jahre die Rolle als kommunalpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion inne gehabt. Er kennt das Land wie kaum ein anderer, und ist bis ins Detail mit den Kommunalfinanzen der Kommunen und NRW und den Auswirkungen des GfG (Gemeindefinanzierungsgesetzes) vertraut. Bodo Löttgen soll nach Aussagen von Armin Laschet weniger ein politischer Generalsekretär werden. Um die Tagespolitik wird sich der Landesvorsitzende mit Sitz in Düsseldorf selber kümmern. Statt dessen wird Bodo Löttgen im besonderen Maße die Aufgabe übertragen, sich um die Mitglieder und um den Wissenstransfer von der kommunalen CDU-Familie an den Landesvorstand zu kümmern.
Der Personalvorschlag für den Generalsekretär fand eine breite Unterstützung bei den Recklinghäuser Parteimitgliedern. Die Bürgermeister Lambert Lütkenhorst, Dorsten, und Bodo Klimpel, Haltern am See, kennen Herrn Löttgen aus der Vergangenheit und attestierten ihm eine sehr qualifizierte und sachbetonte Arbeit.
In seinem weiteren Vortrag ging Armin Laschet explizit auf die Trennung von Fraktions- und Parteivorsitz ein. Armin Laschet: „ Ich halte es für glaubwürdig und konsequent, wenn der Landesvorsitzende der CDU-NRW den Schwerpunkt seiner politischen Arbeit in Nordrhein-Westfalen hat. Dies ist bei mir der Fall. Karl-Josef Laumann als Fraktionsführer in Düsseldorf , dem ich blind vertraue, und ich haben für die nächsten fünf Jahre vereinbart, die Landesregierung da zu stellen, wo sie Fehler macht oder unsere Konzepte die besseren sind. “
An die Vorstellung von Armin Laschet schloss sich eine rund 90-minütige intensive Aussprache an. In der Aussprache mahnte Kreisvorsitzender Josef Hovenjürgen MdL eine adäquate Rolle der Ruhr-CDU im neuen Landesvorstand an. Zum Abschluss der Veranstaltung bedankte sich Armin Laschet für den fairen und konstruktiven Dialog und warb für ein gutes Ergebnis auf dem Landesparteitag am 30. Juni 2012 in Krefeld.
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