CDU verliert im Kreis – Demokratie gestärkt durch hohe Wahlbeteiligung

Kreisvorsitzender Michael Breilmann: „Der CDU-Kreisvorstand hat sich gestern intensiv mit dem Wahlergebnis zur Europawahl beschäftigt. Trotz der vorher veröffentlichten Prognosezahlen hat mich das CDU-Ergebnis enttäuscht. Der Verlust von rund 4.500 Stimmen trifft uns hart. Die Fokussierung auf nur ein Thema (Umwelt-/Klimaschutz) in der Endphase des Wahlkampfes wird der Vielfalt an Problemen, die nur auf europäischer Ebene und eben nicht nationalstaatlich zu lösen sind, nicht gerecht. Ich gratuliere den Grünen und  der FDP im Kreis, die ihr Ergebnis in absoluten Zahlen verdreifacht bzw. verdoppelt haben. Das über 18.000 Bürgerinnen und Bürger seit 2014 zusätzlich die AfD gewählt haben, ist eine schlimme Entwicklung. Die Politik in Europa, aber auch bei uns im Kreis muss weiter daran arbeiten, die Sprache und Ziele der AfD zu entlarven und mit überzeugender Politik überflüssig zu machen.  

Positiv war, dass das starke Interesse an Europa auch bei uns im Kreis zu einer deutlichen Verbesserung der Wahlbeteiligung (+9%) geführt hat. Das stärkt die Demokratie.“

„Besonders bedanken möchte ich mich bei unserem Ruhrgebietskandidaten Dennis Radtke. Er ist als Nachrücker für Herbert Reul erst vor 2 Jahren in das Europaparlament eingezogen und hat dort sofort einen tollen Job gemacht. Im Ausschuss für Beschäftigung und Soziales konnte er seine berufliche Erfahrung als Gewerkschaftssekretär direkt einbringen. Als stellv. Mitglied im Ausschuss für Energie, Forschung und Industrie arbeitet er an Zukunftsfragen, die bei uns in Deutschland engagiert und strittig diskutiert werden. Alle Beteiligten wissen, dass ein Erreichen der selbst gesetzten Klimaziele unerlässlich ist und die dazu notwendigen Maßnahmen dann am besten greifen, wenn sie national, aber auch international verstärkt werden. Dafür wird sich Dennis Radtke in den kommenden fünf Jahren im EU-Parlament einsetzen. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.“

„Abschließend dankt der CDU-Kreisvorstand allen Helferinnen und Helfern, die in den letzten Wochen in unseren Innenstädten, bei Hausbesuchen, auf Wahlkampfveranstaltungen, bei Klebe- und Verteilaktionen für die CDU geworben haben. Im Wahlkampf sind Fehler gemacht worden und haben uns vor Ort die politische Arbeit spürbar erschwert. Daraus muss die Union lernen. Für uns gehören Umweltschutz, der soziale Frieden und die soziale Marktwirtschaft zusammen. Wir halten es für erfolgreicher, Umweltschutz finanziell zu belohnen anstatt mit Verboten zu arbeiten. Dazu wird es in naher Zukunft verbesserte Vorschläge und neue Anreize geben. Wir wünschen Angela Merkel und der Bundesregierung viel Erfolg bei der Bewältigung der drängenden Zukunftsaufgaben.“

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